SPÖ Reisenberg

Volksschulzubau

Liebe Reisenbergerinnen, liebe Reisenberger!Der Schulzubau schreitet zügig voran. Seit Beginn der Bauarbeiten im November 2017 wurden folgende Aufträge durch den Gemeinderat einstimmig beschlossen:

  • DI Hums: Architektin, Projektleitung, Planung, Projektcontrolling, Bauaufsicht, Baustellenkoordination: 163.000.-
  • Firma Mayer: Abbrucharbeiten: 49.389.-
  • Unterfangung: 19.965,90.-
  • Lagerhaus: Dämmplatten: 6840.-
  • Firma Hums Baumeister: Bodenplatte: 116.292.-
  • Firma Hums Baumeister: 539.985.-
  • Firma Kreiseder: Dachstuhl: 74.862.-, Spenglerarbeiten: 26.275.-, Schwarzdecke: 48.518.-
  • Firma Riegler: Leichtbau: 94.563.-
  • Firma Vit: Fenster: 165 564.-
  • Firma Hartl Bayer: Elektrik: 170.989.-
  • Firma Sykora: Installationen: 107.559.-
  • Firma Weigel: Aufzug: 29.400.-
  • Sportstättenbau: 234.531.-
  • Firma Novoferm: Brandschutztüren: 29.640.-
  • Lüftung: 18.411.-
  • Firma Jagershofer: Eingangsbereich (alte Schule): 33.936.-
  • Eingangsbereich (alte Schule): Maurerarbeiten: 19.858.-

 Nun war es notwendig im August eine Gemeinderatssitzung anzusetzen, um weitere Arbeitsaufträge zu beschließen. 7 von 11 Tagesordnungspunkten waren Auftragsvergaben gewidmet.

Schon beim ersten dieser Punkte wollten die Gemeinderäte der anderen Fraktion wissen, warum die Kosten des Schulzubaus höher ausfallen als im Kostenvoranschlag vorgesehen. Sie wurden darauf hingewiesen, dass jetzt über die Aufträge abgestimmt wird und sie gerne in der nächsten Gemeinderatssitzung eine Anfrage als Tagesordnungspunkt einbringen können, heute aber nicht darüber diskutiert wird. Daraufhin verließen diese Gemeinderäte den Sitzungstisch und somit die Gemeinderatssitzung.

Die Auftragsvergaben für Bodenlegerarbeiten um 30.488.- für Schlosserarbeiten um 62.502.- , für die Innentüren um 47.183.-  , für Malerarbeiten um 58.382.- , für Fliesenlegerarbeiten um 61.640,311.-, für eine Tonanlage um 8.649.- und für die Belagsarbeiten der neuen Aufgangsstiegen um 7.272,00.- wurden von den Gemeinderäten der SPÖ beschlossen, da sich auch die einzige anwesende Gemeinderätin der dritten politischen Fraktion in Reisenberg ihrer Stimme enthielt.  (Stimmenthaltung bedeutet „Gegenstimme“)     

Wir möchten euch auf diesem Weg informieren, dass die Kosten für die Stützmauer und Balken zur Stützung der alten Schule nicht einkalkuliert waren, da es sich um ein unvorhersehbares Ereignis handelte. Weiteres sind auch die Kosten für den neuen Stiegenaufgang und den neuen Eingang der alten Schule nicht dem Neubau zuzurechnen. 

Die Mehrkosten ergeben sich durch eine bessere Ausstattung des Turnsaales, um ihn in Zukunft für Vereine und Gruppen gegen ein Entgelt vermieten zu können, aus dem moderneren Dachstuhl und mehr Fenster im oberen Geschoß und der Tatsache, dass das Obergeschoß gleich fertiggestellt wird, obwohl es noch nicht benötigt wird.

Es wurde uns vorgeworfen ein „KH Nord“ zu bauen, wir können ihnen aber versichern, dass wir sehr auf die Gemeindefinanzen bedacht sind und, so wie in der Vergangenheit, auch in Zukunft für ein lebenswertes Reisenberg einstehen. Wir möchten auch noch erwähnen, dass ein Teil der Kosten für den Schulzubau durch das Land Niederösterreich gefördert wird, dieser Zuschuss aber auf 15 Jahre aufgeteilt wird.

Somit wird die Volksschulerweiterung mit integrierter Nachmittagsbetreuung  ca. 2,2 Millionen kosten.